Indonesien für Expats – Bali & Lombok richtig verstehen: Steuern, Visa, Unternehmen, Investments und Risiken

  • Indonesien plant ein 5-Jahres-Visum nach Vorbild des Thai Elite Programms – Auslandseinkommen soll steuerfrei bleiben.
  • Aktuell möglich: Investor KITAS (2 Jahre) – erlaubt Aufenthalt, Investitionen und indirekt steuerfreies Leben bei Kosten um 3.500–4.000 €.
  • Kombination mit US LLC bietet sauberes, steueroptimiertes Setup für ortsunabhängige Unternehmer.
  • Wer lokal investieren will, kann eine PMA-Firma gründen (ca. 2.500 €) – 1 % Steuer in den ersten 3 Jahren, danach 10 %, plus Steuerzertifikat.
  • Gesamtsetup (Investor KITAS + PMA + US LLC) kostet rund 9.000 €, bietet 2 Jahre Aufenthalt und hohe Flexibilität – ideal für Bali-Liebhaber mit Fokus auf Lifestyle und Sicherheit.

Indonesien – und hier ganz besonders Bali und Lombok – gehören seit Jahren zu den Traumzielen für digitale Nomaden, Remote Worker und Auswanderer. Tropenklima, eine große internationale Community, vergleichsweise niedrige Lebenshaltungskosten und eine offene, entspannte Alltagskultur ziehen jedes Jahr tausende Menschen an. Gleichzeitig arbeiten die indonesischen Behörden zunehmend daran, ihren Rechtsrahmen zu modernisieren und attraktive Visa-Modelle zu schaffen, die internationalen Einwohnern mehr Planbarkeit bieten.

Was Indonesien jedoch nicht ist: ein einfaches oder risikofreies Steuerparadies. Anders als Thailand, Malaysia oder viele Länder Lateinamerikas kennt Indonesien keine Territorialbesteuerung. Wer steuerlich ansässig wird, unterliegt grundsätzlich der Steuerpflicht auf sein weltweites Einkommen. Viele Expats in Bali leben deshalb in einer Art Zwischenwelt: Der Lifestyle ist modern, digital und effektiv steuerfrei – die Rechtslage dahinter ist es jedoch nicht. Genau diese Grauzone muss man verstehen, bevor man Indonesien als langfristigen Wohnsitz wählt. Steuerlich ist Indonesien allerdings kein zweites Thailand – zumindest noch nicht.

  • Es gibt keine klassische Territorialbesteuerung, sondern grundsätzlich eine Besteuerung des Welteinkommens, sobald du steuerlich als ansässig giltst.
  • Viele Expats in Indonesien leben trotzdem faktisch so, als wäre es ein Territorialstaat: Sie versteuern ihr im Ausland erwirtschaftetes Einkommen weder dort noch in Indonesien. Das funktioniert in der Praxis oft – ist rechtlich aber nicht sauber.

Gleichzeitig arbeitet Indonesien daran, neue Langzeit- und „Premiumvisa“ einzuführen, die sich am Erfolg des thailändischen Elite- oder LTR-Programms orientieren.

Ein 5-Jahres- second home Visum ist nun eingeführt, ebenso wie Remote Work Visa. Jedoch haben diese praktische Einschränkungen mit hohen Kapitalanforderungen (2 Mrd. IDR auf Indonesischem Bankkonto) weshalb weiterhin Pre-Investment und Investment Visa mit ihren Limitationen verwendet werden.

Kurz gesagt:

Indonesien – insbesondere Bali und Lombok – ist extrem spannend für dein Leben.

Steuerlich und rechtlich ist es aber deutlich komplexer, als viele Telegram-Gruppen glauben machen.

Leben in Indonesien – Bali & Lombok als Expat-Basis

Der Alltag vieler Expats auf Bali oder Lombok folgt einem klaren Muster: Sie leben in touristisch geprägten Regionen wie Canggu, Uluwatu, Ubud oder Kuta Lombok, arbeiten von ihrem Laptop aus und verdienen ihr Einkommen mit internationalen Kunden. Diese Einnahmen laufen typischerweise über Auslandsfirmen – etwa eine US LLC oder eine europäische Limited – und auf ausländische Konten. Vor Ort wird dann viele Monate am Stück ohne große steuerliche Berührungspunkte gelebt.

Bali ist hierfür besonders attraktiv, weil die Insel kulturell weniger streng muslimisch geprägt ist als der Rest Indonesiens. Hinduistische Traditionen, westliche Infrastruktur und eine riesige Expat-Szene sorgen dafür, dass sich viele Menschen innerhalb weniger Wochen wohlfühlen und ein stabiles soziales Umfeld finden. Lombok wiederum gilt als „das neue Bali“: günstiger, ruhiger, weniger überlaufen, aber mit steigender Dynamik.

Doch dieser Lifestyle hat einen Haken: Nicht alles, was funktioniert, ist auch rechtlich abgesichert. Indonesien ist ein Land mit hoher Bürokratie, teils erheblicher Korruptionsanfälligkeit im Verwaltungsapparat und einer Immigration, die härter durchgreift als in vielen Nachbarstaaten. Wer denkt, er könne hier einfach „durchrutschen“, riskiert schnell mehr, als ihm bewusst ist.

Aber:

Indonesien ist auch ein Land mit

  • starker Bürokratie,
  • hoher Korruptionsanfälligkeit im Verwaltungsapparat,
  • und einer Immigrationsbehörde, die sehr genau hinschaut, wenn jemand gegen die Visabestimmungen verstößt.

Wer hier leben will, sollte nicht naiv reingehen nach dem Motto „die anderen machen das ja auch“.

Es braucht ein bewusstes Setup, das die Rechtslage, die Risiken und deine individuelle Situation berücksichtigt.

Steuerrecht in Indonesien – Basics & Steuersätze

Die Grundlage für die indonesische Einkommensteuer ist das Gesetz Nr. 36/2008 (Pajak Penghasilan, PPh). Steuerlich ansässig ist, wer sich mehr als 183 Tage innerhalb von 12 Monaten im Land aufhält oder durch Wohnsitz bzw. Visa eine dauerhafte Verbindung begründet.

Steuerresidenten werden mit ihrem weltweiten Einkommen besteuert. Nichtresidenten nur mit Einkünften, die in Indonesien erzielt werden. Die Steuersätze sind progressiv und reichen aktuell von 5 Prozent bis 35 Prozent für Einkommen über fünf Milliarden IDR. Dazu kommen persönliche Freibeträge, Abzüge für die indonesische Sozialversicherung BPJS und weitere Berufskosten.

Hier liegt für viele Expats die kritische Stelle: Wer offiziell ansässig wird, fällt automatisch unter diese Regelung. Viele leben jedoch faktisch jahrelang in Indonesien, ohne steuerlich registriert zu sein, und deklarieren ihr Auslandseinkommen nicht. Das funktioniert in der Praxis häufig – aber es ist rechtlich nicht abgesichert und beruht darauf, dass die Steuerbehörden nicht aktiv nachhaken.

Steuerliche Ansässigkeit

Indonesien verwendet eine Residenzbesteuerung. Du giltst in Indonesien als steuerlich ansässig (Resident), wenn du

  • dich mehr als 183 Tage innerhalb von 12 Monaten im Land aufhältst oder
  • einen Wohnsitz in Indonesien begründest.

Als Resident bist du grundsätzlich mit deinem Welteinkommen steuerpflichtig.

Als Nichtresident nur mit Einkünften aus indonesischer Quelle.

Wichtig:

Viele Expats fallen faktisch in die 183-Tage-Regel, tun aber so, als wären sie Nichtresidenten.

Das mag in der Praxis funktionieren, es ist aber kein rechtssicheres Modell.

Steuersätze für Privatpersonen (Residents)

Für Steuerresidenten gelten progressive Steuersätze (Stand Gesetzeslage 2024):

  • bis 60 Mio. IDR – 5 %
  • 60–250 Mio. IDR – 15 %
  • 250–500 Mio. IDR – 25 %
  • 500 Mio. IDR – 30 %
  • 5 Mrd. IDR – 35 %

Es gibt persönliche Freibeträge (Steuerpflichtiger, Ehepartner, Kinder) und abzugsfähige Beiträge (z. B. Sozialversicherung BPJS).

Für Nichtresidenten gilt oft eine pauschale Quellensteuer von 20 % auf indonesische Einkünfte, sofern kein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) greift.

Praxis für Expats

Für Expats ist entscheidend:

  • Wo wird die Leistung erbracht?
  • Wer nutzt die Leistung wirtschaftlich?
  • Wo sitzt die Firma „substanziell“ (Geschäftsleitung, Substanz, Mitarbeiter)?

Wenn du auf Bali im Café sitzt, dort täglich arbeitest und deine faktische Geschäftsleitung in Indonesien liegt, kann eine ausländische Firma als in Indonesien steuerpflichtig gesehen werden – ganz egal, wo sie im Handelsregister steht.

Das ist der Punkt „Betriebsstätte“ bzw. Place of Effective Management.

Viele Konstrukte, die „auf dem Papier“ offshore sind, sind in der Realität steuerlich angreifbar.

Visa-Optionen für Expats – KITAS, Retirement & Investor

Aktuell relevante Visa-Optionen (stark vereinfacht):

Für Expats sind derzeit drei Visamodelle relevant. Das Arbeits-KITAS ist ein klassisches Arbeitsvisum und für digitale Selbstständige meist uninteressant, weil es eine lokale Anstellung erfordert und die indonesischen Löhne weit von internationalen Einkommen entfernt sind.

Das Retirement-KITAS richtet sich an Menschen ab 56 Jahren, die über regelmäßiges Einkommen verfügen und einen dauerhaften Wohnsitz in Indonesien aufbauen möchten. Es erlaubt keine Erwerbstätigkeit, bietet aber Stabilität.

Das Investor-KITAS ist die spannendste Option für viele Unternehmer und Remote Worker. Es gilt zwei Jahre und ermöglicht einen legalen Daueraufenthalt, ohne dass man lokal angestellt sein muss. Das Visum ist dafür gedacht, Investitionen zu erleichtern, und erlaubt Aktivitäten wie Unternehmensführung, Management oder Investitionsanbahnung. Es erlaubt jedoch keine aktive Erwerbstätigkeit für indonesische Kunden – eine Grenze, die man ernst nehmen sollte, weil die Immigrationsbehörde als eine der mächtigsten Institutionen im Land gilt und Visaverstöße streng ahndet.

In der Praxis wird das Investor-KITAS häufig genutzt, um in Indonesien einen Wohnsitz aufzubauen und gleichzeitig Auslandseinkünfte steuerfrei zu vereinnahmen. Rechtlich ist das nicht eindeutig gedeckt – aber es ist gelebte Realität vieler Expats, da Indonesien Investor-KITAS-Inhaber nicht aktiv zu Steuererklärungen auffordert. Genau diese Lücke macht Indonesien interessant, aber sie ist fragil.

Dass neue Golden Visa / „Second Home Visa“ – langfristiger Aufenthalt gegen Kapital

Indonesien positioniert sich zunehmend als langfristiger Wohnsitz für internationale Talente, Unternehmer und vermögende Privatpersonen. In diesem Zuge wurde Ende 2023 das Golden Visa, oft auch Second Home Visa oder 5-Jahres-Visum, eingeführt. Es ermöglicht einen Aufenthalt von 5 oder sogar 10 Jahren ohne jährliche Verlängerung und bietet damit eine Stabilität, die es zuvor in Indonesien nicht gab. Das Visum richtet sich an Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt nach Indonesien verlagern möchten, ohne lokal zu arbeiten oder angestellt zu sein.

Die Anforderungen sind jedoch deutlich höher als bei anderen Visa-Modellen. Bewerber müssen erhebliche finanzielle Mittel nachweisen – entweder durch hohe regelmäßige Einkommen oder durch eine substanzielle Einlage auf ein indonesisches Konto. Diese Kapitalanforderungen sind kein Zufall: Indonesien ist eine junge, schnell wachsende Volkswirtschaft mit gewaltigem Infrastrukturbedarf. Das Second Home Visa dient auch dazu, frisches Kapital ins Land zu holen, langfristige Investitionen zu fördern und die lokale Wirtschaft zu stabilisieren. Wer das Visum beantragt, wird daher eher als Investor und Wohlstandsbringer betrachtet denn als klassischer Auswanderer.

Wie beim Investor-KITAS erlaubt auch das Second Home Visa keine aktive Erwerbstätigkeit in Indonesien. Es ist ausschließlich für Leben, Vermögensverwaltung, remote Arbeit ohne lokalen Bezug und internationale Geschäftsaktivitäten gedacht. Politisch und in ersten Entwürfen wird immer wieder erwähnt, dass Auslandseinkommen nicht besteuert werden soll, sofern es keinen lokalen Bezug hat. Allerdings ist diese Frage steuerlich noch nicht abschließend geklärt und hängt von der praktischen Umsetzung durch die indonesischen Behörden ab. Wer plant, dieses Visum zu nutzen, sollte daher nicht blind von einer steuerfreien Behandlung ausgehen, sondern die Gesamtsituation sauber prüfen.

Das Golden Visa kann sich perspektivisch zu einer der attraktivsten Langzeitoptionen für Expats entwickeln, die Indonesien als festen Wohnsitz wählen möchten – mit hoher Lebensqualität, langfristiger Planungssicherheit und ohne jährliche Visaverlängerungen. Es bleibt jedoch ein Visum für Menschen mit entsprechender finanzieller Basis und dem Bewusstsein, dass Indonesien ein wachsender Markt mit Eigeninteressen ist. Wer die Kapitalanforderungen erfüllt und seine steuerliche Situation professionell strukturiert, kann mit diesem Visum einen äußerst stabilen rechtlichen Rahmen schaffen. Jedoch ist es wie so oft bei Visa Änderungen in Indonesien. Nichts genaues weiß man nicht, und die hohen Kapitalbedingungen machen es im Vergleich zu anderen Visa leider unattraktiv.

Das Investor-KITAS – Chancen und Grenzen

Das Investor-KITAS ist in der Praxis das „Premium-Visum“ für viele Bali-Expats:

  • Laufzeit: 2 Jahre, mit Aus- und Wiedereinreise
  • Zweck: Investitionen anbahnen und überwachen, nicht vor Ort „angestellt arbeiten“
  • Typischer Ablauf: Beantragung über Agent / in Kombi mit PMA
  • Typische Kosten: in deinem Beispiel ca. 4.000 € für 2 Jahre (also ~2.000 €/Jahr)

Wichtig:

  • Es handelt sich nicht um ein Arbeitserlaubnis-Visum für lokale Jobs.
  • Die Immigration ist in Indonesien eine der mächtigsten Behörden – bei Visaverstößen wird hart durchgegriffen (Deportation, Blacklisting, teils Haft).

Grundsätzlich sind die verschiedenen Investment Visa der Weg, wenn man sich längerfristig in Indonesien aufhalten will. Jedoch sind diese Konstrukte natürlich zweckentfremdet, wenn kein wirkliches Investment erfolgt. Die Höhe von 10,5 Mrd. IDR, rund 600.000€ dürfte viele abschrecken. Das ist eine Menge Geld für einen Rechtsraum der mit sovielen Änderungen und Risiko einher geht wie Indonesien.

Offshore-Firmen und Bali – warum viele Modelle angreifbar sind

Viele Expats kombinieren Indonesien mit einer US LLC oder einer anderen Offshore-Struktur. Auf dem Papier sieht das sauber aus: Die Firma sitzt im Ausland, die Kunden sind international, das Einkommen fließt nicht nach Indonesien und es wird nichts lokal fakturiert. Das Problem dabei ist jedoch die Frage nach dem sogenannten „Place of Effective Management“ – also wo die Firma faktisch geführt wird.

Wenn du jeden Tag auf Bali arbeitest, deine unternehmerischen Entscheidungen dort triffst und keinerlei Substanz im Sitzstaat deiner Offshore-Firma existiert, kann Indonesien argumentieren, dass deine Firma steuerlich eigentlich in Indonesien ansässig ist. Genau hier scheitern viele „YouTube-Strukturen“, weil sie die Realität der Betriebsstättenregeln ignorieren.

Offshore-Strukturen funktionieren weiterhin gut – aber nur dann, wenn sie Substanz haben und klar von Indonesien getrennt geführt werden. Alles andere ist auf Dauer riskant.

Die PMA – Unternehmensgründung in Indonesien

Wer langfristig investieren oder ein vollständiges rechtliches Fundament in Indonesien aufbauen will, kommt an der Gründung einer PT PMA nicht vorbei. Eine PMA ist eine indonesische Kapitalgesellschaft, die Ausländern erlaubt, Beteiligungen zu halten, Immobilienrechte zu erwerben oder Geschäftsmodelle wie Hospitality, Vermietung, Tourismus oder Handel zu betreiben.

Eine PMA kann auch als Grundlage für ein Investor-KITAS dienen, ist aber kein leichtgewichtiges Hobbyprojekt. Es gibt klare Compliance-Pflichten: monatliche Steueranmeldungen, Jahresabschlüsse, Buchhaltung in indonesischer Sprache und strenge Zoll- und Lizenzvorgaben. Körperschaftsteuer beträgt aktuell 22 Prozent, die Mehrwertsteuer 11 Prozent und Quellensteuern können je nach DBA auf 10 Prozent reduziert werden.

Der größte Vorteil der PMA liegt darin, dass sie Eigentumsrechte strukturiert abbilden kann – etwa für Villen oder kommerzielle Projekte. Der größte Nachteil liegt im Rechtsrahmen: Indonesien ist für ausländische Investoren ein anspruchsvoller Markt. Rechtsdurchsetzung ist schwierig, Verwaltungspraxis uneinheitlich und Korruption sowie inoffizielle Zahlungen gehören vielerorts zum Alltag. Ohne Due Diligence, Titelprüfung und vertrauenswürdige Partner sollte niemand investieren.

Kosten und Vergleich – Indonesien vs. Alternativen

Ein realistisches Setup bestehend aus Investor-KITAS, US LLC und optionaler PMA liegt schnell bei 5.000 bis 7.000 Euro im ersten Jahr. Eine Verlängerung des Visums kostet erneut rund 2.000 Euro. Zum Vergleich: Das Thai-LTR- oder Thai-Elite-Programm bietet oft mehr Rechtssicherheit für geringere Kosten pro Jahr, während Länder wie Paraguay oder Panama langfristig deutlich stabilere steuerliche Bedingungen bieten.

Indonesien überzeugt dafür mit einzigartiger Kultur, einer starken Expat-Community, dynamischen Marktchancen und dem „Bali-Lifestyle“, den kaum ein anderer Standort in dieser Kombination bietet.

Fazit – Indonesien ist attraktiv, aber kein Ort für naive Strukturen

Indonesien kann für viele Expats ein fantastischer Wohnsitz sein. Der Lebensstil ist hervorragend, die Community groß, die Infrastruktur gut und die persönliche Freiheit hoch. Steuerlich und juristisch ist Indonesien jedoch kein Selbstläufer. Wer hier dauerhaft leben und investieren möchte, braucht eine saubere Struktur, ein Bewusstsein für Risiken und eine klare Trennung zwischen Offshore-Einkommen und lokaler Tätigkeit. Eine 100% rechtssichere Umsetzung in Indonesien ist aufgrund der instabilen und sich ändernden Rechtslage nicht möglich. Viele Modelle funktionieren in der Praxis und Expats sind auch sehr erfolgreich in Indonesien, jedoch braucht es eine enge fachliche Beratung vor Ort mit Erfahrung in der praktischen Umsetzung. Diese Beratung könnt ihr gerne von Globalminds erhalten, um Risiken und Nebenwirkungen zu klären. Bitte kontaktiert uns dafür unter: https://tidycal.com/globalminds/kostenloses5minutengespraech

Disclaimer – unbedingt beachten

Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Beratung. Steuerrecht, Visa-Regeln und Investitionsvorgaben in Indonesien sind komplex, ändern sich häufig und werden regional unterschiedlich interpretiert. Offshore-Strukturen ohne echte Substanz können steuerlich rückwirkend als in Indonesien ansässig gewertet werden.

Jeder Fall muss einzeln bewertet werden – abhängig von Staatsbürgerschaft, aktueller Steuerpflicht, bestehender Firmenstruktur, wirtschaftlicher Aktivität und der geplanten Aufenthaltsdauer.

Wir empfehlen dringend, vor jedem Schritt eine individuelle Beratung mit Experten durchzuführen, um steuerliche, rechtliche und praktische Risiken zu vermeiden.

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